Über uns | BSS Architekten. Nicht für Aufmerksamkeit. Für Wirkung.
Am Anfang lag noch Transparentpapier auf dem Tisch. Direkt neben dem Gebäude in der Vorderen Cramergasse in Nürnberg verlaufen die Bahngleise. Fuhr ein Zug vorbei und das Fenster stand offen, raschelte das Papier, manchmal hob eine Ecke ab, manchmal ein ganzer Plan.
Skizzen, erste Linien, Fragen an eine Aufgabe. So beginnt Architektur oft. Und so begann auch die Geschichte von BSS Architekten.
Friedrich Bär, Bernd Stadelmann und Rainer Stöcker lernten sich während des Studiums an der Technischen Hochschule Nürnberg kennen. Aus gemeinsamer Arbeit, ähnlicher Denke und vielen Gesprächen über Architektur entstand 1999 ein eigenes Büro.
Heute arbeiten rund 60 Menschen für BSS Architekten in Nürnberg und München. Der Nürnberger Standort an den Gleisen ist geblieben — und erstreckt sich heute über zwei ganze Etagen.
Gewachsen ist das Büro nicht über laute Auftritte, sondern über Aufgaben. Über Wettbewerbe. Über Vertrauen. Und über die Bereitschaft, sich immer wieder tief in ein Thema einzuarbeiten.
Schon früh spielten öffentliche Bauaufgaben eine entscheidende Rolle. Eines der ersten Projekte war die JVA Landshut. Der hochkomplexe Bau wurde über Jahre geplant und begleitet. Für das junge Büro war das eine große Aufgabe — und eine wertvolle Erfahrung.
Seither ist das Spektrum breiter geworden. BSS plant Schulen in vielen Teilen Deutschlands, von Berlin bis Freilassing. Kindertagesstätten, Rathäuser, Kulturzentren, Feuerwachen — Wohnungsbauten gehören ebenso dazu. In München entsteht derzeit im zweiten Bauabschnitt mit dem Steuercampus das größte Finanzamt Deutschlands. In Nürnberg arbeitet BSS an der Sanierung des denkmalgeschützten Staatsarchivs. Feuerwachen in Nürnberg und Stuttgart zeigen eine weitere Seite der Arbeit.
Alles in allem: Die Architektur des Alltags. Die Räume, in denen wir leben, arbeiten, unsere Kinder betreuen lassen. Architektur, die funktionieren muss — für Feuerwehrleute, Senioren, Kinder, Studierende.
Viele Projekte beginnen für BSS mit einem Wettbewerb. Wettbewerbe verlangen Konzentration. Sie erlauben kein schnelles Behaupten, kein lautes Aufsprechen, sondern fordern genaue Antworten. Was braucht dieser Ort? Wie funktioniert dieses Gebäude? Wer bewegt sich wie darin? Was muss bleiben, was darf neu gedacht werden?
Vielleicht erklärt das, warum BSS bis heute keine laute Architektursprache sucht. Die Gebäude sollen nicht zuerst von ihren Verfassern erzählen. Sie sollen ihren Aufgaben gerecht werden. Und das möglichst lange.
Das ist zurückhaltend. Aber nicht beliebig.
Und — bei BSS endet Architektur nicht mit einem überzeugenden Entwurf. Viele Projekte begleitet das Büro als Generalplaner durch alle Leistungsphasen. Das ist aufwendiger, manchmal auch mühsamer. Aber es ermöglicht, Verantwortung über den gesamten Prozess hinweg zu übernehmen – vom gewonnen Wettbewerb bis zum fertigen Gebäude.
Darin liegt eine Haltung: Architektur ernst nehmen, ohne sich selbst zu wichtig zu nehmen.
Pressekontakt:
Agnes Gsell
Koordinatorin Öffentlichkeitsarbeit & Strategische Partnerschaften









