Besigheim | Friedrich-Schelling-Schule – Neubau eingeweiht
Am 18. April 2026 wurde in Besigheim der Neubau der Friedrich-Schelling-Schule eröffnet. Mit einem Gesamtvolumen von rund 20 Millionen Euro ist es das bislang größte Schulbauprojekt der Stadt.
Der Neubau setzt ein klares Zeichen für die Priorität von Bildung. Gleichzeitig entsteht ein Ort, der bewusst auf physische Räume, Materialität und unmittelbare Erfahrung setzt.
Das Gebäude fügt sich in die historische Altstadt ein und entwickelt daraus eine eigenständige architektonische Haltung. Die Konstruktion aus Sichtbeton steht im Kontrast zu warmen Holzoberflächen. Ziel ist es, Materialien erfahrbar zu machen und ein Verständnis für gebaute Umwelt zu fördern.
Zentrales Element ist das Atrium als räumlicher Mittelpunkt. Die umlaufende Holzbrüstung greift handwerkliche Motive auf und verleiht dem Raum Identität.
Die Umsetzung erfolgte über sechs Jahre bei laufendem Schulbetrieb – unter anspruchsvollen Bedingungen mit Provisorien und Einschränkungen.
Mit dem Neubau sind die räumlichen Voraussetzungen für zeitgemäße Lernformen geschaffen: differenzierte Lernbereiche statt klassischer Flure, ergänzt durch Gruppenräume, Teamzonen, Fachräume und eine Mensa. Die Schule versteht sich damit als offener Lebens- und Lernort.




